Gräfenhainicher Kombi-Turnier

Gräfenhainicher Kombiturnier 2012

Nach einem Jahr Pause fand in diesem Jahr (keiner weiß genau zum wievielten Mal) unser Kombiturnier wieder statt. Die Zeiten, in denen wir aufpassen mussten, welche Mannschaften, als Erste gemeldet hatten, scheinen allerdings vorüber. In diesem Jahr fanden sich nur 5 Gastmannschaften ein. Dem kurzfristigen Rückzug von SK Dessau 93 folgte fast zeitgleich die Anfrage von AEM, ob man nicht mit 2 Mannschaften anreisen könne. So hatten wir erstmals zwei Mannschaften eines Vereins am Start. Dazu kamen die traditionellen Teilnehmer aus Merseburg, Bischofswerda und von den „Fußbrothers“.

Neu waren in diesem Jahr die Spielstätten. Fußball spielten wir in der TH des Gymnasiums und Schach in der Aula des Gymnasiums. Beide Austragungsstätten haben sich bewährt.

Zum  Sporlichen:

Das Fußballturnier war hart umkämpft, aber es stellte sich schnell eine 2-Klassen-Gesellschaft heraus. Während die „Fußbrothers“, Bischofswerda und AEM 1 gepflegten Hallenfußball zeigten und um den Sieg rangen, hofften AEM 2, Merseburg und wir auf den ein oder anderen Punktgewinn, um mit Platz 4 noch eine gute Ausgangsposition für die zweite Wettkampfhälfte zu haben. Vorne sollten am Ende die „Fußbrothers“ das bessere Ende für sich haben. Ein knappes 1:0 gegen den direkten Konkurrenten aus Magdeburg und ein umkämpftes 0:0 im abschließenden und entscheidenden Spiel gegen Bischofswerda brachten am Ende den verdienten Sieg im Fußball. Nur zwei Gegentore in 5 Spielen zeigen, dass die Jungs ihr „Fußwerk“ verstehen. AEM folgte auf Platz 2, da Bischofswerda einmal zu viel die Punkte teilte. Das 0:0 gegen den Gastgeber war zu wenig.

Dieser Punkt und der Sieg gegen die Merseburger, die trotz oder (wegen?!) junger und frischer Kräfte im Fußball höher gehandelt worden waren, brachte uns in die komfortable Ausgangssituation, dass uns im letzten Spiel gegen AEM 2 ein Unentschieden zu Platz 4 reichen würde. Da hatten wir aber die Rechnung ohne die Zeuners gemacht. Micha verletzte sich im Spiel vorher und meinten unsere Chancen seien gestiegen, aber weit gefehlt. Dafür spielte Ole von Anfang an und darauf waren wir nicht eingestellt. Ratzfatz hatte uns der 7-jährige zwei Buden eingeschenkt und wir gingen geschlagen vom Platz. Die Stimmung auf den Rängen war da natürlich sehr ausgelassen. So blieb uns am Ende nur Platz 5 vor den Merseburgern, die in diesem Jahr den Ball zum Üben mit nach Hause nehmen durften.

Die Mittagspause bestand vor allem darin, auf die Pizzen zu warten. Hier werden wir uns im nächsten Jahr sicherlich noch etwas anderes einfallen lassen. Allerdings wurden auch verschiedene Schachvariationen gespielt und Karten gekloppt. Die Bischofswerdaer nutzten die Zeit, um auf etwas unkonventionelle Weise ihre Stammsechs zu ermitteln.

Schach wurde dann auch noch gespielt. In gewohnt launiger (und für einige auch etwas lauten) Atmosphäre zeigten die Merseburger dem Feld hier, wo der Hammer hängt. Die nominell stärker besetzte Mannschaft von AEM 1 folgte auf dem 2 Platz knapp vor den Heidestädtern, die den Ausfall von Steffen Michel zwar gut kompensieren konnten, aber die Chancen auf die Titelverteidigung ja schon beim Fußball verspielt hatte.

Der Sieg im Schach katapultierte die Merseburger am Ende sogar auf Platz 3 der Gesamtwertung. Die Fußbrothers versuchten alles, um ihren Vorsprung aus dem Fußball ins Ziel zu bringen, aber auch in diesem Jahr sollte es nichts mit einem Gesamtsieg in Gräfenhainichen werden. Platz 4 im Schach bedeutete am Ende Platz 2 in der Gesamtwertung. Der Sieg ging in diesem Jahr nach Magdeburg. Die Mannschaft von AEM 1 erwies sich in beiden Disziplinen als sehr ausgeglichen und sicherte sich mit 2 zweiten Plätzen am Ende den Turniersieg.

Auf ein Neues im nächsten Jahr – dann hoffentlich wieder mit 8 Mannschaften.

Tabellen:

Fußball

1 2 3 4 5 6 Punkte Tore Platz
AEM1 X 1 3 0 3 3 10 10:4 2
Bischofswerda 1 X 0 0 2 2 9 5:3 3
GHC 0 0 X 0 3 0 4 3:9 5
fuß brothers 1 0 3 X 2 2 11 8:2 1
Merseburg 1 1 1 0 X 1 1 4:11 6
AEM2 1 1 2 2 1 X 4 7:8 4

Schach

1 2 3 4 5 6 MP BP Platz
AEM1 X X 5,0 3,0 2,5 2,5 4,0 4,0 2,0 4,0 4,0 5,5 13 36,5 2
Bischofswerda 1,0 3,0 X X 1,5 3,0 3,5 3,0 3,0 1,5 2,5 5,0 8 27,0 5
GHC 3,5 3,5 4,5 3,0 X X 3,0 2,5 1,5 2,5 4,5 3,5 12 32,0 3
fuß brothers 2,0 2,0 2,5 3,0 3,0 3,5 X X 1,5 4,0 5,5 4,0 10 31,0 4
Merseburg 4,0 2,0 3,0 4,5 4,5 3,5 4,5 2,0 X X 4,0 6,0 15 38,0 1
AEM2 2,0 0,5 3,5 1,0 1,5 2,5 0,5 2,0 2,0 0,0 X X 2 15,5 6

Endstand

Schach Fußball gesamt Platz
AEM1 2 2 4 1.
fuß brothers 1 4 5 2.
Merseburg 6 1 7 3.
Bischofswerda 3 5 8 4.
GHC 5 3 8 5.
AEM2 4 6 10 6.

Gräfenhainicher Kombiturnier 2010

Die Gerüchte haben sich bestätigt: Frank D. hat den Bericht geliefert. Hier schon mal die Tabellen und Fotos, die die tolle und familiäre Stimmung einfingen und zeigen, warum Frank solange brauchte. Das Zitat des Tages ist auch dabei, erübrigt in diesem Jahr aber keinen Bericht.

Fußball:

1 2 3 4 5 6 Pkt. Tore Platz
1 Fuß-Brothers X 1 3 0 3 3 12 10 : 2 2
2 AEM 0 X 0 0 2 2 7 4 : 2 3
3 Merseburg 0 0 X 1 1 2 5 4 : 9 4
4 SF B´werda 1 1 4 X 3 6 15 15 : 2 1
5 GHC 1 0 1 0 X 1 4 3 : 9 5
6 SF Süd-Ost Leipzig 0 0 1 1 0 X 0 2 : 14 6

Schach:

Fuß-Brothers AEM Merseburg SF B´werda GHC SF Süd-Ost Leipzig BP MP Platz
1 Fuß-Brothers X X 5,0 2,5 3,0 4,5 2,0 2,5 0,5 3,0 2,5 4,0 29,5 8 5
2 AEM 1,0 3,5 X X 2,0 4,0 4,5 4,0 2,5 0,0 4,0 1,0 26,5 10 4
3 Merseburg 3,0 1,5 4,0 2,0 X X 4,0 4,5 2,0 1,0 3,5 3,0 28,5 10 3
4 SF B´werda 4,0 3,5 1,5 2,0 2,0 1,5 X X 0,5 0,5 2,0 2,0 19,5 4 6
5 GHC 5,5 3,0 3,5 6,0 4,0 5,0 5,5 5,5 X X 2,5 2,0 42,5 15 1
6 SF Süd-Ost Leipzig 3,5 2,0 2,0 5,0 2,5 3,0 4,0 4,0 3,5 4,0 X X 33,5 13 2

Endstand:

Fußball Schach gesamt Platz
Fuß-Brothers 2 5 7 3
AEM 3 4 7 4
Merseburg 4 3 7 5
SF B´werda 1 6 7 2
GHC 5 1 6 1
SF Süd-Ost Leipzig 6 2 8 6

Dialog des Tages:

KURTHI: Nächstes Jahr werden wir wohl kein Oberligadoppelwochenende auswählen.

SCHÖNI: Da können wir ja dann auch nicht!!

Bildimpressionen:

Sie können gut Fußball.

Familie 1

Familie 2

Trostpreis für die SF SO Leipzig

2. Platz

3. Platz


Vermutlich telefoniert Frank noch jemandem hinterher:

Freispruch!

Frankis Bericht:

Endlich der 1. Sieg!!!

Ich denke, wir haben nicht mehr damit gerechnet, aber wir haben tatsächlich den 1. Gastgebersieg beim Kombiturnier eingefahren. Aber der Reihe nach:

Wie in den letzten Jahren ging für uns das Kombiturnier schon am Freitag los. Wir haben uns für die Mannschaftsaufstellung auf eine ähnlich faire Methode der Brettverteilung geeinigt wie auch andere Mannschaften (Kartenziehen, Auswürfeln etc.) – wir spielen am Vorabend in unserer Blitzvereinsmeisterschaft die Aufstellung im Schach für den nächsten Tag aus! Das Motto des Abends hat Uwe dabei passend zusammengefasst: „Brett 1 oder Brett 6. Der Rest ist doch egal.“ (Ich glaube er hat es ein wenig anders formuliert. Da er aber erst in Erscheinung getreten ist, als alle anderen sich schon warm getrunk… sorry ich mein gespielt haben, kann ich es nicht mehr genau wiedergeben.)

Nachdem ich in den letzten Jahren an den vorderen Brettern beim Kombiturnier den Stopper gegeben habe, habe ich mich dieses Mal dazu entschlossen, mich für die hinteren Bretter zu „qualifizieren“. Brett 6 hat mir keiner wirklich streitig machen können. Steffen hat zwar alles versucht, ebenfalls weit hinten zu sitzen. Aber irgendwie waren sich alle einig und „schenkten“ Steffen die Punkte. Die Reihenfolge für das Schachspielen war also festgelegt. Stellte sich nur die Frage, wie wir eigentlich überhaupt antreten. Da ich Ingolf in Dortmund eingesackt hatte, waren wir zwei Stammspieler schon klar. Steffen hat sich gleich am Freitag mit altersbedingtem Handicap aus der Fußballmannschaft ausgeklinkt. Schöni kam dafür auch nicht in Frage. Ko war glücklicherweise bereits am Donnerstag und damit rechtzeitig aus Bayern angereist. Rene und Patrick waren auch klargemacht. Mit Uwe waren wir also sechs und hatten bis zu Ko’s obligatorischem Ausfall während des 2. Spiels sogar einen Wechsler.

Leider hatten wir in diesem Jahr insgesamt nur 5 Gastmannschaften zu begrüßen. Für die Gründe möchte ich auf den Dialog des Tages verweisen. Nach leichten Anfahrtsschwierigkeiten sind alle Mannschaften mehr oder weniger vollzählig zum Auftakt in der Sporthalle erschienen. Dank glücklicher „Auslosung“ im Modus „Jeder-gegen-Jeden“ konnten wir uns unsere Gegner einmal ansehen und die Favoriten für den Fußballsieg schienen mit den Fuß-Brothers und Bischofswerda schnell ausgemacht. Wir haben uns im ersten Spiel gegen körperlich gänzlich überlegene – weil im Schnitt gefühlte 20 Jahre jüngere Magdeburger – eigentlich ganz gut aus der Affäre gezogen. Doch ohne eigene Tore kann man halt nicht gewinnen und wenn man nicht zu Null spielt, verliert man auch noch.

Im Nachfolgenden haben wir dann unseren Teamgeist entdeckt und waren mit Kampfgeist und ein wenig Glück im Fußball nicht ganz chancenlos, wenn man bedenkt, dass wir alten Männer ab dem 2. Spiel aufgrund des Ausfalls von Ko durchspielen mussten. Unsere beste Turnierleistung gegen Bischofswerda wurde leider nicht belohnt, dafür haben unsere Gäste mit dem schönsten (Eigen-)Tor des Turniers für unseren einzigen Sieg gesorgt. Den Heber fast von der Mittellinie hätten wir auf jeden Fall nicht hinbekommen. Leider hatten die Leipziger auch gegen Merseburg nicht das Glück auf ihrer Seite, was uns zu einer besseren Platzierung im Fußball verholfen hätte. Auch die Fuß-Brothers bewiesen im letzten Spiel des Turniers Sportsgeist, obwohl ihr 2. Platz bereits feststand und verhinderten mit ihrem Sieg, dass wir uns auf Platz 4 im Fußball verbessern konnten. Die Entscheidung um Platz 1 hatten die Schachfreunde aus Bischofswerda mit dem Sieg im direkten Duell bereits sichergestellt. Erneuter – verdienter – Fußballsieger waren damit unsere Gäste aus der Lausitz.

Nach dem ernüchternden 5. Platz im Fußball war aus unserer Sicht das Kombiturnier eigentlich gelaufen. Ein Podiumsplatz war aus meiner Sicht aufgrund des Vorrangs des Fußballergebnisses nicht mehr drin, zumal ein Aufholen bei nur sechs Mannschaften noch schwieriger ist. Wir haben uns daher darauf konzentriert, zumindest erstmals das Schachturnier zu gewinnen. Und im Schach hatten wir uns offensichtlich am Vorabend richtig warm gespielt. Nach einem nur vom Ergebnis knappen 3,5:2,5-Sieg im „Hinspiel“ gegen Magdeburg haben wir richtig losgelegt. Magdeburg im Rückspiel sowie Merseburg und Bischofswerda bekamen unseren Fußballfrust mit voller Macht zu spüren. Nach drei Doppelrunden standen 12 Mannschaftspunkte und 29 ½ Brettpunkte auf der Habenseite. Da der „Rest“ des Feldes sich ausgeglichene Partien lieferte und die eine oder andere Überraschung nicht ausblieb, hatten wir bereits 4 Mannschaftspunkte auf Leipzig Vorsprung und uns hätte in der nächsten Doppelrunde eben gegen Leipzig bereits ein 3:3 gereicht.

Ganz so ungeschoren wollte man den Gastgeber dann aber doch nicht durchkommen lassen und die Leipziger hatten nach der knappen Eigentorniederlage auch mit uns noch eine Rechnung offen, die sie gnadenlos beglichen haben. Zwei Niederlagen für uns und es wurde nochmal spannend. Letzte Zweifel am Sieg im Schach haben wir dann aber gegen die Fuß-Brothers schnell beseitigt und insgesamt eine wirklich ausgeglichene Mannschaftsleistung im Schach gezeigt:

Steffen 7 ½ / 10
Schöni 8 / 10
Uwe 6 ½ / 10
Ingolf 7 / 10
Ko 7 / 10
Frank 6 ½ / 10

Für Uwe und mich war es schon ein bisschen bitter, mit 65 % wiedermal das Schlusslicht zu bilden. Aber was zählt, ist der Mannschaftssieg.

Da wir selber nicht mehr mit einem Sieg gerechnet haben und für alle anderen Mannschaften die Echtzeittabelle gesperrt war, waren wir über den Gesamtstand im Kombiturnier nicht im Bilde. Ich persönlich hatte mit Platz 4 gerechnet, als Uwe plötzlich kaum vernehmbar „NEIN! Frank, guck mal – 1!!!“ sagte. Für mich war nicht ganz klar, ob er wirklich noch überrascht war, dass wir im Schach gewonnen haben oder ob ihm seine Kinder irgendetwas ins Bier gegeben haben, damit er keine klaren Bilder mehr sieht. Aber nach mehrfacher Kontrolle war klar: WIR HABEN UNSER TURNIER GEWONNEN!

Wie der Tabelle zu entnehmen ist, hat das knappste Ergebnis aller Zeiten für uns gesprochen. Zwei Platzziffern Unterschied zwischen Platz 1 und 6 hat es schlicht noch nicht gegeben und dieses Mal hatten wir das Glück auf unserer Seite. Ich hoffe, das Ergebnis motiviert alle Gäste auch im nächsten Jahr einen neuen Anlauf auf den Turniersieg zu nehmen. Ein Versprechen an dieser Stelle: Auch wenn wir gewonnen haben – es gibt auch im nächsten Jahr ein Turnier!

Am Ende möchte ich noch meiner Chronistenpflicht nachkommen und ein paar Danksagungen aussprechen:

1.    Danke nach Bischofswerda, dass in weiser Voraussicht der Siegersekt für uns eingepackt wurde.

2.    Danke an Steffi, Felix, Alex, Uwes Mutti und Uwe für Vorbereitung, Durchführung und Verpflegung.

3.    Danke an alle Mannschaften für ein faires Turnier.

4.    Und Entschuldigung: Manche Spieler des Gastgebers, nicht zuletzt der Schreiberling quatschen beim Schachturnier vielleicht ein wenig zu viel. Gehört aber zur Atmosphäre unseres Turniers.

Gräfenhainicher – Kombiturnier 2009

Ergebnisse Fußball

Gruppe A

1 2 3 4 Punkte Tore Platz
Aschersleben xx 0 0 3 3 3:10 A3
Jena 4 xx 2 4 9 10:0 A1
Magdeburg 6 0 xx 2 6 8:2 A2
Köthen 0 0 0 xx 0 0:9 A4

Gruppe B

1 2 3 4 Punkte Tore Platz
Merseburg xx 1 2 2 6 5:5 B2
Gräfenhainichen 0 xx 0 2 3 2:3 B3
Bischofswerda 4 1 xx 1 7 6:3 B1
Leipzig 1 1 1 xx 1 3:5 B4
Um Platz 7 Köthen Leipzig 1:4
Um Platz 5 Aschersleben Gräfenhainichen 4:3 n. S.
Um Platz 3 Magdeburg Merseburg 4:0
Finale Jena Bischofswerda 2:3 n. S.

Ergebnisse Schach

Mannschaft BP MP Platz
1 Merseburg/Sangerhausen 52,5 21 1
2 Gräfenhainichen 47,5 19 2
3 AE Magdeburg 44 16 3
4 Köthen 44,5 15 4
5 Bischofswerda 41,5 13 5
6 Fuß Brothers Jena 43,5 12 6
7 Aschersleben 36 10 7
8 VfB Leipzig 26,5 6 8

Gesamtstand

Platzziffer
Fußball Schach Gesamt
1 Merseburg/Sangerhausen 4 1 5
2 Bischofswerda 1 5 6
3 AE Magdeburg 3 3 6
4 Fuß Brothers Jena 2 6 8
5 Gräfenhainichen 6 2 8
6 Aschersleben 5 7 12
7 Köthen 8 4 12
8 VfB Leipzig 7 8 15

Der Sieg der Spielergemeinschaft Merseburg/ Sangerhausen hat einen bitteren Beigeschmack. Durch 2 geschenkte Niederlagen – eine sogar mit 0:6 – von Merseburg gegen Köthen, gingen die Köthener an Bischofswerda vorbei. Merseburg/ Sangerhausen gewann das Kombi-Turnier. Sieger, wenn auch nur der Herzen, ist aber eigentlich Vorjahressieger Bischofswerda.

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Kombiturnier 2012

Nach einem Jahr Pause fand in diesem Jahr (keiner weiß genau zum wievielten Mal) unser Kombiturnier wieder statt. Die Zeiten, in denen wir aufpassen mussten, welche Mannschaften, als Erste gemeldet hatten, scheinen allerdings vorüber. In diesem Jahr fanden sich nur 5 Gastmannschaften ein. Dem kurzfristigen Rückzug von SK Dessau 93 folgte fast zeitgleich die Anfrage von AEM, ob man nicht mit 2 Mannschaften anreisen könne. So hatten wir erstmals zwei Mannschaften eines Vereins am Start. Dazu kamen die traditionellen Teilnehmer aus Merseburg, Bischofswerda und von den „Fußbrothers“.

Neu waren in diesem Jahr die Spielstätten. Fußball spielten wir in der TH des Gymnasiums und Schach in der Aula des Gymnasiums. Beide Austragungsstätten haben sich bewährt.

Zum  Sporlichen:

Das Fußballturnier war hart umkämpft, aber es stellte sich schnell eine 2-Klassen-Gesellschaft heraus. Während die „Fußbrothers“, Bischofswerda und AEM 1 gepflegten Hallenfußball zeigten und um den Sieg rangen, hofften AEM 2, Merseburg und wir auf den ein oder anderen Punktgewinn, um mit Platz 4 noch eine gute Ausgangsposition für die zweite Wettkampfhälfte zu haben. Vorne sollten am Ende die „Fußbrothers“ das bessere Ende für sich haben. Ein knappes 1:0 gegen den direkten Konkurrenten aus Magdeburg und ein umkämpftes 0:0 im abschließenden und entscheidenden Spiel gegen Bischofswerda brachten am Ende den verdienten Sieg im Fußball. Nur zwei Gegentore in 5 Spielen zeigen, dass die Jungs ihr „Fußwerk“ verstehen. AEM folgte auf Platz 2, da Bischofswerda einmal zu viel die Punkte teilte. Das 0:0 gegen den Gastgeber war zu wenig.

Dieser Punkt und der Sieg gegen die Merseburger, die trotz oder (wegen?!) junger und frischer Kräfte im Fußball höher gehandelt worden waren, brachte uns in die komfortable Ausgangssituation, dass uns im letzten Spiel gegen AEM 2 ein Unentschieden zu Platz 4 reichen würde. Da hatten wir aber die Rechnung ohne die Zeuners gemacht. Micha verletzte sich im Spiel vorher und meinten unsere Chancen seien gestiegen, aber weit gefehlt. Dafür spielte Ole von Anfang an und darauf waren wir nicht eingestellt. Ratzfatz hatte uns der 7-jährige zwei Buden eingeschenkt und wir gingen geschlagen vom Platz. Die Stimmung auf den Rängen war da natürlich sehr ausgelassen. So blieb uns am Ende nur Platz 5 vor den Merseburgern, die in diesem Jahr den Ball zum Üben mit nach Hause nehmen durften.

Die Mittagspause bestand vor allem darin, auf die Pizzen zu warten. Hier werden wir uns im nächsten Jahr sicherlich noch etwas anderes einfallen lassen. Allerdings wurden auch verschiedene Schachvariationen gespielt und Karten gekloppt. Die Bischofswerdaer nutzten die Zeit, um auf etwas unkonventionelle Weise ihre Stammsechs zu ermitteln.

Schach wurde dann auch noch gespielt. In gewohnt launiger (und für einige auch etwas lauten) Atmosphäre zeigten die Merseburger dem Feld hier, wo der Hammer hängt. Die nominell stärker besetzte Mannschaft von AEM 1 folgte auf dem 2 Platz knapp vor den Heidestädtern, die den Ausfall von Steffen Michel zwar gut kompensieren konnten, aber die Chancen auf die Titelverteidigung ja schon beim Fußball verspielt hatte.

Der Sieg im Schach katapultierte die Merseburger am Ende sogar auf Platz 3 der Gesamtwertung. Die Fußbrothers versuchten alles, um ihren Vorsprung aus dem Fußball ins Ziel zu bringen, aber auch in diesem Jahr sollte es nichts mit einem Gesamtsieg in Gräfenhainichen werden. Platz 4 im Schach Textfeld:<br /><br /><br /><br /><br />
Platz 1: AEM 1<br /><br /><br /><br /><br />
bedeutete am Ende Platz 2 in der Gesamtwertung. Der Sieg ging in diesem Jahr nach Magdeburg. Die Mannschaft von AEM 1 erwies sich in beiden Disziplinen als sehr ausgeglichen und sicherte sich mit 2 zweiten Plätzen am Ende den Turniersieg.

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3 Antworten to “Gräfenhainicher Kombi-Turnier”

  1. ghcschach Says:

    Hi Leute!
    Ich finde ja bei einem Spaßturnier, selbst wenn es um ein kleines Preisgeld und einen Pokal geht, müssen solch unschönen Sachen nicht passieren. Aber die Merseburger/ Sangerhäuser sind noch jung und hoffentlich passiert es nicht wieder.
    S. Michel

    • Tom Says:

      Hallo,

      auf der Rückfahrt haben wir auch schon zu einer anderen Entscheidung tendiert. Am Samstag selbst fiel die Entscheidung allerdings unabhängig vom Pokal/Preisgeld, lediglich aus turniertaktischen Gründen!

      Dennoch haben wir dadurch den Fun-Faktor vom Turnier etwas ausgehebelt…

      LG und Sorry
      Tom

  2. riker Says:

    Prinzipiell gebe ich euch recht, aber eine Änderung beim Modus bzw. Zugang zur Live-Tabelle sollte schon sein. Da das System die Versuchung nunmal bietet: Wenn es weniger offensichtlich zugeht als in diesem Fall, gerät ansonsten vielleicht eine Mannschaft zu unrecht in Verruf.
    Wie der Historie zu entnehmen ist, wurde das Turnier z. B. auch 2003 durch eine eigene Schachniederlage gewonnen, wenn auch damals ganz sicher unabsichtlich, da in einer der ersten Runden.

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